#63 Mit Agrarmarktpodcast, Ernte-Rückblick und der Spekulant
Shownotes
Mit Erklärungen zu Preissetzungen, und wie man den Agrarmarktpodcast versteht
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00:00:00: Moin zusammen und herzlich willkommen zur der Sechzigsten Folge.
00:00:03: drei Punkt Aufnahme.
00:00:04: Heute eine Spezialfolge mit den Jungs vom Agramark Podcast, also wenn man so will ne vier Punktaufnahme.
00:00:11: Es geht nämlich um die vergangenen Getreideernte wie sie so ausgefallen ist.
00:00:16: es geht darum wie sich Preise an der Börse entstehen und generell so das Handelsgeschäft Und es geht um wilde Spekulanten.
00:00:24: Also
00:00:24: viel Spaß bei der Folge.
00:00:25: Und bitte nicht wundern, warum ich anders klinger als sonst?
00:00:27: Ich habe ein anderes Mikro verwendet aber danach die Folgen werden wieder so sein wie immer.
00:00:32: Aber jetzt ist mal rein in die Folge.
00:00:40: Ja herzlich willkommen zu viert jetzt endlich mal wieder.
00:00:43: also eine vierpunktaufnahme.
00:00:44: die gab es schon echt lange nicht mehr Aber finde ich gut.
00:00:48: wir haben gerade gehört Wir haben zwei Experten einen Lion und einen Praktika dabei oder das abfällig zu meinen.
00:00:55: wir wollen nämlich heute über den Programmarkt sprechen.
00:00:59: Einmal erst mal über die Ernte und aber auch eben hinter den Effekten dieser so an der Börse hoch- und runter gingen, das war ja schon extrem in der Ernte für mich.
00:01:09: Ich meine ich mache das erst seit einem Jahr, aber jetzt klingt das Handy
00:01:15: alt wie kein Problem.
00:01:19: Und Ioni du hast ja auch gesagt du hättest da mal Interesse dran ein bisschen... Da mal einzusteigen, um das man zu verstehen was er im Ergarmark Podcast besprochen wird.
00:01:27: Und die Jungs haben wir nämlich jetzt hier.
00:01:29: Philipp und Wehrmark Podcast.
00:01:31: Ja hallo zusammen!
00:01:32: Ja moin, vielen Dank für die Einladung.
00:01:35: Also vielleicht kurz auch für die Zuhörer als Hintergrund.
00:01:41: Klaas ist ja inzwischen Betriebsleitung befasst sich relativ viel mit den Preisen und wo er sein Getreide verkauft und wie er Kontrakte und so macht... Da ja überhaupt nicht drin.
00:01:51: Also ich meine, ich bin angestellt als Landwirt und habe ja wohl auch meine Selbstständigkeit aber der tatsächliche Getreide-Markt betrifft mich null.
00:02:00: Ich hab damit keine Berührungspunkte und ich höre... Ich müsste lügen wenn ich sage, ich höhe jede Folge vom Agramarkt Podcast, aber ich höere gelegentlich rein!
00:02:08: Und das was am Anfang eben erklärt wird bevor der Deep Dive kommt einfach so die Zahlen, was macht der Markt?
00:02:14: Was hat sich
00:02:14: verändert?!
00:02:16: Für mich geht es immer ein bisschen schnell und da sind viele ... Begriffe drin, wo ich mir schwer tu oder wo... ...ich mir denke okay was war jetzt nochmal was?
00:02:23: und wir würden es heute so bisschen als Tutorials sehen wie man den Getreidemarkt oder allgemein den Weltmarkt verstehen kann.
00:02:35: Und für mich sage ich mal ein großes Learning und für Klaas halt vielleicht eine Erweiterung oder
00:02:41: noch ein
00:02:42: bisschen tieferes Wissen.
00:02:44: Ich würde euch nämlich also da wollte ihr echt darüber sprechen wieso die Ernte war?
00:02:48: Da würde ich ja am liebsten mitstarten, Philipp wie waren bei dir die Ernte eigentlich im Betrieb?
00:02:53: Ja also... Ich hatte, ich weiß nicht wer den Podcast kennt von euren Zuhörern.
00:03:00: Einige wahrscheinlich schon irgendwie die in der Grabbubble sind.
00:03:03: wir brichten ja immer so über Diagrammerktür sprechen viel darüber und ich selbst komme ja vom Betrieb Und bei uns war es echt so gefühlt.
00:03:12: Wir haben jetzt gerade auch ein paar Zahlen nochmal bekommen vom Reichweißenverband Vom Bauernverband usw.
00:03:17: wie die.
00:03:18: die Ernte sollten Deutschland einschätzen und ich muss sagen fast wie im Schnitt.
00:03:22: also Ich glaube die sagen sieben Prozent unterm Vorjahr, das kommt bei mir in etwa auch so hin.
00:03:31: Raps schlecht, zwanzig Prozent unerm Vorjahre.
00:03:33: jetzt muss ich sagen wir haben Raps nicht auf allen Standorten und so weiter.
00:03:36: deshalb ist es nicht total vergleichbar aber Raps auch nicht gut.
00:03:41: also insgesamt muss ich sage ja es war keine katastrophale Ernte eher im unteren Durchschnitt oder unterm Durchschnitt.
00:03:50: und das Weizen-Anging, was Rapsanging auch nicht doll.
00:03:55: Obwohl es am Input aus meiner Sicht nicht gemangelt hat... Ja ist er nüchternd!
00:04:01: Die Preise helfen jetzt aktuell ein bisschen aber ansonsten gehe ich recht ernüchterend aus dieser Ernte heraus.
00:04:08: Wie war's bei dir Klaas?
00:04:10: Ich weiß nicht.
00:04:11: Wir haben also ich habe die Zahlen von rückwied gehört auch sieben prozent über das gesamte getreide weniger und im weizen neun Prozent.
00:04:20: wir haben jetzt keine gerste.
00:04:21: Ich hab nämlich gehört dass die geste gar nicht so schlecht war, ich glaube da gab es kaum einbußen unter dem durchschnitt.
00:04:27: deswegen ist glaube ich auch die zahlen bisschen abweichen vom weißen.
00:04:30: neun prozent beim walzen das kommt bei uns ungefähr auch hin.
00:04:32: ich hätte gesagt bei uns sind so ein bisschen über zehn prozent weniger Das heißt bei uns in betrieb ungefähr acht eine halb tonn das ist ja eigentlich Auch gar nicht so schlecht, das Thema ist natürlich der Apparat und die Region ist darauf eingespielt auch Zehnton zu ernten.
00:04:47: Und die Pachtpreise auch!
00:04:50: Da merkt man es auf jeden Fall in Portemonnaie und bei uns.
00:04:52: der Raps war auch echt traurig.
00:04:54: Eigentlich sah der übers Jahr eigentlich ganz gut aus aber das Schrotenpaket war so dünn als wir gedroschen haben Die Pflanze noch extrem grün und gefühlt eigentlich noch am Leben Aber die Schrotten abgebrannt durch die Hitze deutlich unter dem durchschnitt irgendwie zwanzig prozent weniger haraps geerntet und ich hatte das war eigentlich meine große hoffnung dieses jahr dass der ein bisschen was rausreißt weil ich ein bisschen etwas vorverkauft hatte und auch gehofft habe mensch das kann ja was werden bei irgendwo um die fünfzig euro oder fünfhundert euro die tonne aber wenn dann da auch nur dreieinhalb tonnen?
00:05:28: also das ist immer die sache vom vergleich.
00:05:31: wir kommen von fünf tonnen dreieinhalb tonnen erntes dann Das ist schon dünn für das, was man reingesteckt hat und wir haben echt Blütenspritzungen.
00:05:40: Wir haben Insektizid technisch alles gemacht weil man ja auch gefühlt muss, die Mücke war extrem viel da.
00:05:48: also es war doch eher ernüchternd.
00:05:50: Wir hatten selber keinen Lagerhawk kapazierten.
00:05:51: deswegen haben wir entweder vorverkauft oder in der Erde dann verkauft aber nichts eingelagert und deswegen profitieren wir auf jeden Fall jetzt nicht von den steigenden Preisen.
00:06:02: Was ist also die typische Quote zwischen was ihr direkt in der Ernte verkauft und was so als Vorkontrakt absichert?
00:06:09: Beim Raus habe ich jetzt wollte ich Hälfte, Hälfe machen.
00:06:13: Da ich das deutlich weniger ertrag war, war es am Ende zwei Drittel Eindrücke.
00:06:17: Zwei Drillen vorverkauft, ein Drill in eine Ernte verkauft und beim Getreide war es knapp über die Hälften, was ich vor Verkauft habe.
00:06:24: Und ich konnte auch kurz vor dem Preisverfall, den es da mitten in einer Ernte gehabt noch etwas festmachen ... in eine kleine Charge mit über zwanzig Euro ansonsten irgendwo... ... deutlich unter zwanziger Euro verkauft.
00:06:41: Ja, ich glaube beim Raps das trifft ganz viele wie dich auch.
00:06:45: Ich hatte jetzt vorhin nicht die absoluten Werte gesagt weil ich einfach so dachte relativ ist ja eigentlich das Interessante bei uns auch so.
00:06:51: wir sind eigentlich so ne Region wo man oder Speziellen unserer wo man auch zehn Tonnen ernten kann und das waren dann etwas über neun.
00:06:58: und beim Rapps ähnlich wie bei euch Genau, beim Raps haben viele glaube ich auch gut vorverkauft.
00:07:04: Auch eine Frucht die ganz viele nicht einlagern und deshalb natürlich die Vorverkaufsquote der auch noch höher ist und dann auch zu guten Preisen letztendlich schon vor der Ernte.
00:07:13: Wir hatten auch mal bei jetzt exernte abgelieferte Preise irgendwie vierhundertsechzig schon einmal verkauft und dann später halt über fünfhundert ging er auch nochmal verkauft weil man ja auch dachte und sich sicher war Mensch damit Wenn ich Richtung vier Ernte, dann wird das auch echt ganz gut.
00:07:29: Genau die gleiche Situation glaube ich.
00:07:31: deshalb hat der Raps sich auch gehalten als das Getreide wieder so eingebrochen ist jetzt kurzzeitig in der Ernte und ja... Das wird jetzt spannend wie sich das Warte entwickelt speziell beim Getreiden.
00:07:43: Ja für kurze Mal zur Erklärung.
00:07:45: wir reden ja manchmal über zwanzig Euro oder ich habe eben nochmal noch die fünfverdat-Euro im Mund genommen dass er immer die Landwirte sprechen eigentlich in Euro für die Deziturne also für hundert Kilo.
00:07:54: An der Börse spricht man eigentlich in Euro pro Tonne.
00:07:57: Also wenn wir jetzt weit zu verkaufen...
00:07:58: So ist es, genau das geht hier wahrscheinlich dann häufiger nochmal später hin und her.
00:08:03: aber genau Wir können auch in Deziton reden habe ich auch kein Problem mit.
00:08:07: Aber manchmal... Ich wechsle immer im.
00:08:09: Handel redet natürlich über Tonnen letztendlich weil die Tonnage natürlich letztendling da auch insgesamt größer ist.
00:08:17: Ja Und dann gibt's immer dieses Wenn man jetzt die Börsenkurse beobachtet und beim Landhandeln anruft gibts ja immer so ein Delta dazwischen.
00:08:23: Das ist ja irgendwie so ein bisschen eine Blackbox, wie viel das in der Region ist.
00:08:27: Für mich war es zumindest am Anfang der Blackbox.
00:08:29: jetzt langsam habe ich es ein bisschen verstanden in welcher Richtung das sich bewegt und so.
00:08:34: Jonathan kennst du die Unterschiede zwischen Kassapreis und Börsenpreis?
00:08:41: Da fing's schon an, erzähl!
00:08:44: Also vom Grunderzähler, um es ganz einfach zu machen.
00:08:47: Jeder regionale Markt hat ja seinen eigenen Preis letztendlich weil die Mühle definiert was sie für Futterweizen bezahlen will.
00:08:56: und der Mativpreis den jetzt alle als Börsenpreis sozusagen zumindest hier in Europa betrachten ist einer Matif- und das Malweitz eine geliefert wird im französischen Hafen.
00:09:07: Der Vergleich ist dann die Prämie oder die Basis.
00:09:10: gibt es verschiedene Ausdrücke für zwischen dem, das der Preisunterschied zwischen Kassermarkt und dem Futuremarkt.
00:09:16: Also ein Terminkontrakt.
00:09:20: Woher ergibt sich das?
00:09:21: Das ergibt es sich aus der Qualität, das ergibt sich daraus wo die Ware ist und was die Konkurrenzprodukte sind bei den Verarbeitern beispielsweise.
00:09:29: Und genau!
00:09:31: Das kann ganz unterschiedlich sein.
00:09:32: dann kostet vielleicht ein Futterweizen in Süd-Oldenburg meine ich wegen fast... ... geliefert zum Betrieb genauso viel wie manchmal in Malweizen, Frankreich.
00:09:43: Aber im Fernsten Sachsen meinetwegen erheblich darunter für einen hochqualitativem Weizen.
00:09:49: Deshalb ist es wichtig sozusagen diese Unterschiede zu kennen und dann auch nachvollziehen zu können wo geht denn eigentlich mal ein Preis hin?
00:09:55: Und wie muss ich den aktuell bewerben?
00:09:56: Du hast eben Futures genannt also was wird da verglichen?
00:10:00: Was ist der aktuelle Preis und die Futures?
00:10:02: Wie rechnet sich das auseinander?
00:10:04: oder wie erklärt sich das?
00:10:07: Naja Future ist ja am Ende ein Börsengehandelter Kontrakt, wo heute an dem Handelsdatum eine Menge und einen Preis für die Zukunft deswegen das englische Wort future ausgemacht wird.
00:10:19: Jetzt gibt es zwei Arten von Futures oder zwei Arden von Börsenkontrakten.
00:10:22: Es gibt den Börserentakt.
00:10:23: der wird gegenüber einem Index am Ende der Laufzeit nämlich an diesem Lieferdatum dann so genannt gesettelt.
00:10:29: also er wird geschaut wo ist dieser Index?
00:10:31: Wo ist der Future?
00:10:32: und die Preisseferenz an der du gekauft hast wird dann abgerechnet.
00:10:36: oder so wie es beim Getreide ist, dass tatsächlich physisch geliefert wird.
00:10:39: Die Lieferpunkte sind für den Börsenkontakt an der Mativ also in der Euronext Paris hauptsächlich in und ich glaube exklusiv beim Weizen in Frankreich, beim Raps haben wir auch in Deutschland-Lieferpunkten und das sorgt dann dafür, dass letztendlich zum Auslaufen des Futures da eine Verbindung hergestellt wird zwischen dem was an der Börse gehandelt wird und dem sagen wir mal real physischen Markt.
00:11:03: Das ist vielleicht noch eine Ergänzung, was spannend daran ist an diesen Andienungspunkten also wo das am Ende tatsächlich hinkommt.
00:11:10: Ist beim Raps zum Beispiel interessant dass es am Middelandkanal auch raps tatsächlich angedient werden kann und dadurch ist diese Verbindung zwischen dem Rapspreis den der Landwirt hier vor Ort bekommt meinetwegen in Niedersachsen oder in Sachsen-Anhalt
00:11:23: usw.,
00:11:24: relativ eng korreliert.
00:11:26: dann auch zu dem Matifuture für am Rapsmarkt
00:11:31: Der Ermittellandkanal hier Juni, der läuft ja bei mir direkt vor Haustür lang.
00:11:34: Kennst du oder?
00:11:36: Ja ich weiß.
00:11:37: Da fährt man doch drüber wenn man von Hill nach Stemmer fährt.
00:11:43: Also aber das heißt theoretisch als ich mein so wie ich es weiß oder verstanden habe, theoretisch kannst Du ja auch Weizen an der Börse verkaufen, der physisch gar nicht existiert Du musst ja dann nicht zum Schluss sehen nach Frankreich liefern.
00:12:02: Also
00:12:03: darum geht es, ne?
00:12:04: Ich meine die Idee der Börse ist letztendlich zu jedem Zeitpunkt eine Offerte und ein Gebot sozusagen zu haben.
00:12:12: also dass du jeden Tag einen Käufer- und Verkäufer... Wird mir jetzt ganz schön lautig gerade im Hintergrund.
00:12:19: Dass du zu jedem zeitpunkten Käufe und ein Ferkäufer hast und jeden tag deinen Weizen verkaufen kannst oder Weizen kaufen kann als müde.
00:12:27: beispielsweise Schneiden wir eigentlich den Podcast?
00:12:36: Nee, den muss ich dann schneiden.
00:12:37: Aber wir können auch jetzt...
00:12:41: Wir nehmen normal als One-Taker auf.
00:12:44: Sorry, sorry.
00:12:49: Das ist
00:12:49: vielleicht jetzt drin.
00:12:50: So, Phillip.
00:12:52: Fair, Fair enough!
00:12:54: Ich wollte gerade darauf reingehen, wie viel mehr soll ich jetzt erklären?
00:12:58: Also es ist natürlich dafür da dieser Future-Kontrakt um... ... jedem die Chance zu geben, ständig zu kaufen und zu verkaufen.
00:13:08: Das mache ich um mich abzusichern!
00:13:10: Das ist die Zielsetzung.
00:13:11: Dann gibt es Spekulanten... ...die damit dann versuchen Geld zu
00:13:13: verlieren.".
00:13:15: Und deswegen ist das auch so.
00:13:16: meine Frage sicher.
00:13:17: Warum handele ich letztendlich Weizen in Frankreich?
00:13:21: Um mich für den deutschen Markt abzusiehern.
00:13:23: Und das liegt halt daran dass historisch gesehen Frankreich der größte Getreide-Exporteur in der Europäischen Union war.
00:13:28: Dadurch den liquidesten Weizenpreis oder Weizenmarkt hatte und dementsprechend dann auch der Future, also die Börse am liquidesten ist.
00:13:35: Und wenn ich mich absichern möchte?
00:13:37: Wenn ich Risiko minimieren möchte... ...und ich möchte jetzt verkaufen weil ich denke als Landwirt hey, zweihundertdreißig Euro ist ein guter Preis!
00:13:45: Ich möchte mich an den Börsen absicheren.
00:13:46: Dann brauche ich hier einen Käufer und im Liquidermarkt Versichert mich dann dahingehend, dass diese Preiste verrennt sich.
00:13:54: Dann in gewisser Weise zahle bis ich dann endlich jemanden finde der die Gegenposition ein nimmt sehr gering bleibt.
00:14:00: also
00:14:00: lege wieder mal
00:14:01: ganz kommt
00:14:02: da wird viel gehandelt.
00:14:03: das ist das wo viel Volumen geht wo immer einen Käufer und ein Verkäufer auftreten könnte Und wo man sofort quasi den Partner für sein Geschäft finden kann Oder am schnellsten.
00:14:14: Genau, also es gibt... oder es gab auch andere Warenterminkontrakte die beispielsweise europäischen Weizen abbilden wollten.
00:14:24: und wenn diese Liquidität aber nicht haben, also wenn da nicht genug Käufer-und Verkäufer sind dann funktioniert das nicht und dann stirbt der wieder.
00:14:32: weil funktionierende Märkte brauchen Liquidität, brauchen Spekulanten die damit machen damit er immer ein Käufe und Verkäuer
00:14:39: ist.
00:14:40: Das kann man gar nicht essen.
00:14:42: Genau, das kann man glaube ich gar nicht stark genug betonen.
00:14:44: Märkte brauchen Spekulanten!
00:14:47: Ohne Spekulenten könntest du als Landwirt deinen Preis nicht absichern weil Landwirte in der Regel, das sieht man jedes Jahr, Herdenverhalten zeigen.
00:14:54: Das heißt wenn Landwirter verkaufen wollen dann wollen sie eine Regel alle verkaufen und natürlich will dann der Landhandel eher nicht kaufen.
00:15:01: so und wer nimmt dann diese Position auf?
00:15:02: Wenn Landwirta verkaufen Indirekt an der Börse, weil sie an den Landhandel verkaufen und sich letztendlich an der börse absichert.
00:15:09: Wer nimmt die Gegenposition ein?
00:15:11: Und das sind eben Spekulanten.
00:15:12: Okay!
00:15:14: Das hat man ganz physisch auch gesehen in der Ukraine als der Ukraine-Krieg losgingen und die Märkte boom boom boom.
00:15:20: einen Tag nach dem anderen gingen immer weiter hoch.
00:15:23: Die Landhändler und die Verarbeiter haben alle gesagt Hände hoch ich kaufe nichts.
00:15:27: du konntest beim Landhandeln anrufen und er hat gesagt Ich kaufe heute nicht weil ich kann überhaupt nicht einschätzen wie dieser Markt liegt ... was du aber jeden Tag machen konntest, ist ... ... animativen Kontakt verkaufen.
00:15:38: Und das ist der Wert, ne?
00:15:39: Wenn keiner kaufen will dann gibt's jemanden, ... ... der kaufen will und der ist an einer Warnterminbörse.
00:15:45: Ja klar da gibt es einen Preisunterschied ... ... und der Preisunerschied ist in sehr stark schwankenden Märkten auch entsprechend höher... ... weil mehr Risiko reingenommen wird.
00:15:53: Aber die Korrelation ist trotzdem da, weil im Zweifel kannst du deinen Mahlwalzer aus Deutschland ... ... mit einem Träger nach Paris bringen und andienen!
00:16:01: Und dadurch kommt dann am Ende die Korrelation zustande.
00:16:04: Das ist ja aber genau das Ding, dass wenn ich jetzt hergehe als Landwirt und sage, ich verkaufe jetzt an der Mativ meinen Weizen... Ich bring den ja da nicht hin!
00:16:14: Es ist kein physisches Produkt, es ist nur ein theoretisches Produkt in dem Sinn.
00:16:21: Ist aber dahingehend miteinander verbunden?
00:16:24: Weil sowohl Deutschland als auch Frankreich am Weltmarkt exportieren.
00:16:27: Das heißt, wenn der deutsche Weizenpreis zu gering wird Dann wird diese ganze export nachfragen zu uns kommen und dementsprechend geht der französische weizen dann gleich sich angeht bis hier nach unten Dementsprechend dann auch die börse und umgekehrt.
00:16:39: wenn deutschen jetzt extrem teuer ist im vergleich zur franzöischen weizen im vergleicht zu dem Börsenpreis in frankreich, dann wird sich das Ganze eben dahingegen anpassen dass Die export nach frage nicht mehr nach deutschland kommt.
00:16:50: und damit hast du diese verbindung zwischen deutschen markt und franzößer schenmarkt sehr gut Hergestellt.
00:16:55: eine korrelation es gibt ja verschiedenes research also verschiedene wissenschaftliche studien.
00:16:59: wie eng ist dann da zusammenhang?
00:17:01: Die Korrelation ist über neunzig Prozent.
00:17:02: In der Regel habe ich irgendwie um die ninety-fünf Prozent für Norddeutschland, also... Der Zusammenhang ist sehr stark und der Zusammenhang is' sehr eng.
00:17:09: Und die einzige Differenz ist dann die sogenannte Basis oder die Prämie was wir am Anfang gesprochen haben Was dann eben diese lokale Angebot und Nachfrage Situationen widerspiegelt.
00:17:17: Am Ende abfunktioniert das ja nur, wenn es alles austauschbare Produkte gibt mit einem Standard Also Weizen, der französische Weizen C Weizen Ist theoretisch genau gleiche wie der deutsche C Weizten weil's da eigentlich nicht differenziert wird Wenn er jetzt die gleichen Parameter hat und am Ende sind es ja dann auch wenn man sagt okay, kann auch mir egal wo ich kaufe Hauptsache zum günstigsten Preis.
00:17:39: Sind dann ja auch oft die Transportkosten ja auch wieder entscheidend.
00:17:43: wenn man jetzt sagt der ukrainische Land wird in einer letzten Ecke der Ukraine der kriegt halt einfach weniger Geld für seinen Weizen auf wenn es an der Börse höher gehandelt wird weil bis es zu den Märkten kommt wo's eigentlich gehandelte wird einfach Geld kostet ihnen hinzubringen Ist das richtig?
00:17:59: Ja, also vom Grundsatz her genau richtig.
00:18:01: Wer Marktferner ist der hat häufig einen schlechteren Preis als die Mativ, die ja per Definition jetzt geliefert in den Exporthafenpreis ist für Malweizen elf Prozent Protein oder so ein Standard malweizen beispielsweise nach Algerien und Marokko geht.
00:18:20: man muss aber sagen der Landwirt in der Ukraine auch ganz spannend bekommt ... ukrainischen Hafen, fast genauso viel wie im französischen Haf.
00:18:28: Weil von da aus geht es dann ja auch beispielsweise jetzt nach Nordafrika und von daher... ist auch diese ganze Diskussion um, jetzt kommen diese riesen Flows aus der Ukraine nach Westeuropa und so weiter.
00:18:41: Und die überschütten uns mit Gitarre.
00:18:42: das würden sie niemals machen wenn Sie nicht müssen weil die ukrainischen Hefen meinetwegen dicht sind.
00:18:48: Weil dass viel attraktiver für wie es in den ukrainischem Hefen zu liefern, weil sie da ja schon am Weltmarkt sind.
00:18:57: Also wir merken, es ist schon sehr komplex und auch ein bisschen abstrakter mit dem Börsenhandel Ich sag hauptsächlich, sich mit der physischen Geschäft beschäftigt.
00:19:07: Ja okay wir bauen eine Neuzend an und machen einen Pflanzenschutz.
00:19:09: Das ist ja irgendwo alles chemisch-physisch erklärbar.
00:19:12: aber diese Marktmechanismen dahinter das ist glaube ich die Wunderung.
00:19:15: wie geht es dir?
00:19:15: Alles verstanden?
00:19:18: Ja ich bin
00:19:19: ehrlich
00:19:19: so weit schon für mich auch alles nachvollziehbar
00:19:21: Thema.
00:19:25: Man
00:19:25: muss gar nicht alles verstehen also ist ja nicht absolut notwendig.
00:19:30: Aber warum?
00:19:31: Warum gehst du jetzt her, Philipp und sagst okay also einfach aus Interesse.
00:19:35: Du hast ja gesagt keine Ahnung seit wieviel Jahren machst du es seit zehn Jahren... ...und eigentlich ursprünglich bist du auch einfach Landwirt.
00:19:43: So warum fängst du dann an dich so intensiv damit zu beschäftigen und ein Podcast darüber zu machen?
00:19:51: und ich meine das ist ja dann voll dein Thema.
00:19:53: Ich mein das ist interessant!
00:19:54: Du kannst ja mit deinen Geld verdienen klar aber Aber es ist ja auch extrem zeitaufwendig immer zu kontrollieren, sich immer zu informieren und das alles auf dem Schirm zu haben.
00:20:05: Gut dass das eine ist... Genau ich bin Landwirt.
00:20:08: Ich muss allerdings dazu sagen, ich war zehn Jahre lang im internationalen Agrarhandel.
00:20:13: also ich war sozusagen Ich war bei Kagell und hab da verschiedene Handelsrollen gehabt, und Managementrollen.
00:20:19: Und war dadurch da voll in diesem ganzen Markt geschehen drin... ...und bin dann zurück auf das Scholle sozusagen zurück auf den Betrieb gegangen.
00:20:26: Von daher, dass Backgroundwissen so zu sagen was wichtig dafür ist vielleicht auch diese Diskussion zu haben die wir im Podcast haben kommt aus meiner beruflichen Zeit vor dem Betrieb.
00:20:38: Wo man nochmal kurz eingeretscht muss.
00:20:40: für diejenigen die Kagellen nicht kennen?
00:20:42: Viele kennen ja Rifeisen und Dibyver und RBZ und so.
00:20:45: Aber im internationalen Agrarhandel spielen diese Firmen nahezu keine Rolle, sondern da hat man die sogenannten ABCD nämlich ADM-Bunge-Kagell und Dreyfus Und Kagell eben familiengeführtes größte Unternehmen im internationaler Agrarhandel.
00:21:00: Was ich sagen will ist... Da lernt man natürlich auch wie internationaler Agrarhandeln funktioniert wenn man im international grössten Getreidehändler arbeitet.
00:21:08: Ich würde grad sagen Fabian du bist hier Wir haben jetzt keine Vorstellungsrunde gemacht, aber du warst auch... ihr habt euch bei Kage kennenlernen.
00:21:15: Du bist jetzt aber Energy Trader.
00:21:16: Philipp war mein Chef!
00:21:18: Genau.
00:21:18: Aha, ja siehst du?
00:21:20: Aber du bewegst dich auch auf weltweiten Märkten im Moment und hast ja auch ein bisschen Überblick über das was politisch so abgeht vor allem wenn du jetzt mit Gas handelst.
00:21:30: ich habe heute nur gerade in der Tagesschau gelesen dass die Gaspeicher in Deutschland noch nicht so voll sind.
00:21:36: Ich weiß, ich würde es da jetzt was zu sagen oder können wir auch später machen aber ich will auf jeden Fall nochmal aufmachen wie dieses ganze Thema der ganzen Weltmarkt so ganz ungefähr funktionieren und was überhaupt für Mengen bewegt werden und wie relevant wir hier eigentlich überhaupt sind.
00:21:50: bei Getreide jetzt meinst du ja?
00:21:53: Ich glaube wenn ihr euch das erste Mal über Getreidemärkte hört dann muss man eigentlich zwei Sachen verstehen nämlich erstens Der Preis bildet sich am Weltmarkt Das heißt, es ist Angebot und Nachfrage.
00:22:05: Und wo sich Angebote und Nachfragen treffen, dort bildet sich dann auch der Preis.
00:22:09: Und zweitens, Deutschland ist getreide Exporteur, muss also um den Überschuss, der hier in Deutschland produziert wird loszuwerden am Weltmarkt anbieten können und dementsprechend auch zum Weltmarktpreis.
00:22:21: Mengen vielleicht Philipp?
00:22:23: Kannst du da drauf eigentlich gerade die Weltproduktion gerade nicht im Kopf?
00:22:28: Ja oder welche Mengen... jetzt vielleicht ums greifbar zu machen.
00:22:34: Wir haben vorhin gesagt Deutschland produziert Weizen ungefähr ein zwanzig Millionen Tonnen, wir haben auch schon mal siebenzwanzig Millionen oder achtundzwanzige Millionen Tonn produziert vor zehn zwölf Jahren und davon exportieren wir ins Drittland ungefähr drei Millionen Tonne im Jahr und importieren gleichzeitig aber auch Mais wiederum.
00:22:57: Also ich meine, das ist ein Austausch an Gütern!
00:22:59: Wenn wir die Gesamt-EU nehmen, da exportieren wir noch sehr viel mehr speziell seitdem wir die Osteuropäer mit dabei haben und die Schwarzmeier, Andereinerstaaten, Rumänien, Bulgarien usw.
00:23:12: Und das Baltikum auch beispielsweise.
00:23:15: Also das heißt diese ganzen Märkte sind miteinander verlinkt.
00:23:18: und am Ende wie kann man sich das klar machen warum der Weltmarkt so eine große Rolle spielt?
00:23:23: Futtermittelproduzent in Süd-Ollenburg natürlich die Frage stellt.
00:23:26: Okay, kaufe ich jetzt den Weizen hier aus Deutschland oder importiere ich mir den aus Dänemark?
00:23:33: Oder importiere Ich mir den Mais beispielsweise in Brake?
00:23:37: und wie kommen diese weltweiten Warnströme zustande?
00:23:39: Naja, jetzt wäre es da der wichtigste Player.
00:23:42: beispielsweise Es ist China.
00:23:44: Die kaufen über Zwei Drittel des weltweit gehandelten Sojas.
00:23:49: Sie kaufen über elf Prozent des weltweit gehandelten Mais, sie kaufen über sechs bis sieben Prozent des Weltweitgehandelte Weizen.
00:23:57: Da sieht man einfach welche Größenordnung und eine Rolle spielen.
00:23:59: Dann hast du ganz große Exporteure USA Brasilien für Mais- und Soja Europa bei Weizen aber vor allem auch Russland und Ukraine die heute über ein Drittel das weltweit gehandelten Weizen exportieren.
00:24:14: Ich habe es jetzt gerade nochmal nachgeschaut hier.
00:24:20: Deutschland ist ungefähr zweieinhalb Prozent der weltweiten Weizenernte, also spielt nahezu keine Rolle auf dem internationalen Niveau.
00:24:29: Warmer relevanter.
00:24:30: Warmer relevanter als wir diese sieben, zwanzig, achtundzwanzig Millionen Tonnen produziert haben an Weizen war mir tatsächlich ein bisschen signifikanter und da war der Welthandel auch noch geringer.
00:24:38: muss man auch noch dazusehen?
00:24:39: also Welthandel ist gestiegen.
00:24:41: Wir sind gesunken.
00:24:41: warum?
00:24:42: weil was wie in allen Bereichen gemacht haben.
00:24:44: wir haben uns ordentlich reguliert wir haben unsere Ernten runtergefahren und dafür sind wir insignifikant geworden.
00:24:49: das können wir in anderen Wirtschaftsbereichen auch ganz gut
00:24:54: kleiner Kleinerseiten heben Richtung Politik.
00:25:02: Aber da ist also zwei Punkte, wir sind nicht so signifikant für den Weltmarkt.
00:25:07: das heißt immer man darf nicht diesen Halo Effekt haben.
00:25:09: nur weil es bei mir schlecht ist muss er wahr.
00:25:11: zum Preis hoch.
00:25:12: Das wird nun mal auf dem Weltmarkt gemacht und gleichzeitig Wir sind aber super abhängig vom Weltmarkt.
00:25:19: Und jetzt noch mal für alle, die das vielleicht manchmal auch kritisch sehen.
00:25:23: Das haben wir ja auch viel in der Landwirtschaft und wird auch viel diskutieren müssen wir uns nicht stärker abschorten?
00:25:29: müsste der Preis hier nicht gemacht werden.
00:25:31: Das wird nicht passieren.
00:25:33: warum?
00:25:33: weil wir einen europäischen Markt haben?
00:25:35: Der würde sich sicherlich nicht ändern und im europäischen Markten haben wir ganz großes Interesse daran weiter hin zu exportieren andere Regionen zu importieren.
00:25:43: das heißt dieser markt bleibt Liberal und für den anderen Bereich ja auch noch weiter liberaler durch diese Freihandelsabkommen.
00:25:50: Dann gibt es ja eigentlich nur die einzige Möglichkeit uns das Leben zu vereinfachen, wenn die Prämien weiter abgebaut werden dass wir auch wieder bessere Bedingungen haben mehr Erträge zu ernten und einfach wieder effizienter zu werden.
00:26:03: dann gibt's ja gar keine andere Möglichkeit weil wir jetzt wahrscheinlich nicht hinkriegen werden so wie die schweizer macht sich so extrem abzuschotten.
00:26:12: Preise im Land steigen dann ja wahrscheinlich auch und es gibt einfach Effekte, die wir so nicht voraussehen können.
00:26:19: Aber ich meine was wirst du groß... Also es gibt immer Potenzial für Verbesserungen, für effizienter werden und so.
00:26:25: aber wenn ich jetzt gerade weil du vorhin gesagt hast Rumänien zum Beispiel Ich war schon zweimal in Rumänie beim Strohpressen Und da sind wir bei dem Landwirt aufm Betrieb und er sagt zu uns Ja Er hat dieses Jahr zum ersten Mal Raps angebaut.
00:26:38: Er hatte mal zum Testen vierhundert Hektar Geset und dann gucken wir mal wie's weitergeht.
00:26:42: Was will da jetzt in Glas mit K, der ja für sich gesehen schon ein relativ große Betrieb ist?
00:26:48: Oder sage ich mal hier mein Bau, bei dem ich seit dreizehn Jahren bin.
00:26:51: Der Achtzig Hektar Ackerland macht auf Achtzig Äckern!
00:26:55: Also wie wollen wir jetzt unabhängig von den Bedingungen die herrschen oder an den ungleichen Voraussetzungen?
00:27:06: Wie wollen wir überhaupt mit unseren Strukturen gegen solche Betriebe ankommen... wie in Russland oder Rumänien, wo der zwölftausend Hektar Sonnenblumen im Jahr hat.
00:27:16: Und Klas klar jetzt nicht aus Gründen weil du damit Geld verdienen möchtest aber du hast selbst halt einen Streifen und ein Maisack außen rumweichen.
00:27:26: also nur das Verhältnis.
00:27:28: Wie sollen wir da mitspielen?
00:27:30: Am Ende haben Philippe und ich auch schon öfters diskutiert ja wenn hier die Effizienz immer, oder nicht die Effizienz aber die Produktivität immer weiter abnimmt.
00:27:38: Also der Trag stagniert vielleicht geht sogar runter wie beim Raps.
00:27:42: was ist denn dann so das Ventil?
00:27:44: Was wir haben und in einem der letzten Podcast hatten wir Klaus John bei uns zu Gast über Landwirtschaften Kasachstan Der war auch jahrelang im Russland Betriebsleiter Die Firma vergessen wie sie heißt Aber die bewirtschaften hunderttausend Hektar heute.
00:27:58: Und er hat gesagt den riesen Vorteil Den Deutschland hat ist erstens dass hier immer noch eine große Nachfrage ist und die, dass die Transportwege relativ gering sind.
00:28:08: Das heißt wenn ich mein Getreide irgendwie aus dem hintersten Kazakhstan erstmal irgendwie an die Black Sea transportieren muss da geht natürlich ein Großteil der Kohle drauf für Transport und das ist erst mal was für uns als Vorteil besteht.
00:28:20: dann Dünger funktioniert es in die umgekehrte Richtung dass eben Transportkosten beim Düngererg gering sein.
00:28:25: aber dann den ganzen anderen Podcasts die wir auch hatten Slovakai oder im Baltikum Da kam er ja auch immer raus.
00:28:32: das Einzige, was so wirklich sich unterscheidet?
00:28:34: Was einen großen Unterschied macht.
00:28:36: Das sind eigentlich Landpreise.
00:28:38: Und da musst du noch sagen wir haben hier natürlich eine relativ große Ertragsstabilität und das ist auch ein großer Faktor weil Du schon Regionen hast je marktferner die zum Teil auch sind wo Du einfach sehr stark schwankend erträgerst und dann in einem Jahr wo es halt nicht so läuft auf einmal schießen die Produktionskosten pro Tonne doch in die Höhe.
00:29:02: Klar, die arbeiten dann halt auch exzensiver.
00:29:05: Und deshalb wir sind an einem Grundstandort.
00:29:07: das ist vorteilhaft.
00:29:09: aber du hast natürlich recht wenn es jetzt... Deshalb hat's in Russland und so weiter auch weiterhin Sinn gemacht die Fläche weiter auszudehnen weil sie damit Geld verdient haben.
00:29:20: Aber es ein kapitalintensives Geschäft bei uns sowieso mit sehr hohen Landpreisen aber auch mit Maschinenkosten usw.
00:29:27: Es ist schwer zu konkurrieren aber nicht um möglich geringere Zinsen hier.
00:29:32: Wir müssen am Ende, was müssen wir machen?
00:29:34: Wir müssen intensivieren und in anderen Regionen macht sie durch den Flächenausdehnung ja eine
00:29:40: Ex-Sensivierung.".
00:29:43: Was meine ich mit Intensivierungen?
00:29:45: Ich meine...was machen wir denn hier?
00:29:48: Die Betriebe gehen mehr in die Kartoffel.
00:29:50: Es wird mehr Verarbeitung.
00:29:52: Du musst in der Wertschöpfungskette halt weiter steigen.
00:29:54: Und da musst du dann versuchen zu konkurrieren wo dies nicht können wenn du nur die Rohware nimmst und sozusagen mit dem Futterwalzen außer ... Ukraine konkurrieren willst am Weltmarkt, forget it.
00:30:07: Das heißt dann ja am Ende die Veredelung... ...die bei uns entstanden ist dadurch entstanden weil wir damit besser konkurrien können.
00:30:15: Die Veredlung und alles was wir dann am Ende mit dem Getreide machen was wir eigentlich anbauen... ...und auch mit diesen Infrastrukturvorteilen die wir haben theoretisch.
00:30:27: Genau so war es zumindest das kann man sicherlich so sagen und so war er es ja auch.
00:30:31: jetzt haben wir natürlich durch verschiedene was ich eben schon mal hatte Regularien, was Tierwohlangehen kosten.
00:30:40: Ich will das jetzt gar nicht im Einzelnen bewerten ob es richtig oder falsch ist.
00:30:43: ich finde das zum Teil auch richtig wenn wir es gegen Klimawandel tun.
00:30:47: aber so wie wir es tun führen wir halt zu einer Erhöhung unserer Kosten.
00:30:50: und dann haben wir natürlich wieder ein Problem Vom Grundsatz her, gut gehen jetzt die Schwanebestände bei uns halt auch schon oder sind schon signifikant zurückgegangen.
00:31:00: Wir sehen ja diese ganze Veredelung, die sich auch bei uns aufgebaut hat.
00:31:04: Ja, die funktioniert ja heute nicht mehr so wie sie noch vor zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren funktioniert hat.
00:31:09: und das ist dann natürlich schade weil da geht natürlich Wertschöpfung generell aus der Landwirtschaft flöten, die wir Jonathan Wiedus schon gesagt hast wenn wir nur die Rohprodukte produzieren, dann haben wir halt relativ schlechte Karten.
00:31:26: Was sich auch verändert hat, glaube ich in den Strukturen und den Betrieben in den letzten Jahren.
00:31:31: Ich glaube so vor zehn, zwanzig Jahren hat man eher sich auf eine Sache konzentriert und die dann halt skaliert weil einfach die Sachen safer waren und einfach planungssicherer.
00:31:41: und so vom Gefühl her in den vergangenen zehn Jahren diversifiziert oder diversifiziert man mehr und versucht verschiedene Standbeine zu haben und nicht so nur auf eine Karte zu setzen, sondern sich möglichst breit aufzustellen.
00:31:55: Damit wenn halt mit dem einen grad schwierig ist das du dann trotzdem noch das andere hast.
00:31:59: aber ich glaube dass sich das erst wieder in den letzten Jahren so hinentwickelt hat in die Richtung.
00:32:08: oder sehe ich das falsch?
00:32:11: Also ich glaube auch, dass die Versifikation durch zum Teil Schwierige Situationen in besonders kapitalintensiven Produktionsbereichen dazu geführt hat, dass die Betriebe das nicht mehr abkommt.
00:32:26: Auch die Hochspezialisierten, wir haben jetzt gerade über Schweinhaltung gesprochen und irgendwie die großen Saunhalter gehen dann der Reihe nach kaputt weil ja, weil sie doch nicht die gleiche Resilienz haben wie ein Familienbetrieb.
00:32:42: Und das eigentlich glaube ich in Learning, dass man sagt die Familienbetriebe haben eine größere Resilienz was kapitaler geht.
00:32:47: vielleicht auch weil sie einfach in bestimmten Jahren aber mal sagen können zahle ich mir keinen Lohn und halten es einfach aus während das größere Betriebe dann nicht können.
00:32:56: Das ist natürlich in der Landschaft... Weil wahrscheinlich
00:32:57: auch der Eigenlandanteil ist höher dann bist du natürlich auch weniger abhängig beziehungsweise mehr resilient als wenn du jetzt tausend Hektar machst und davon sind siebenhundert Hektare gepachtet dann bist Du natürlich sehr schnell unter massiven Druck.
00:33:11: Genau, also mit eigenlern kannst du auch mal zwischendurch sagen Du dann mache halt kein gewinn aber ich verliere auch nix.
00:33:19: alles gut.
00:33:19: Ich habe keine kapitaldienste.
00:33:21: Ich hab keine pachten und keine verpflichtung.
00:33:24: Ich haben einfach nur quasi opportunitätskosten.
00:33:27: Theoretisch wenn man das jetzt nicht machen würde.
00:33:30: Das heißt ich hätte das potenzial gehabt Geld zu verdienen indem ich das verpachte in dem wer anders dann einfach das geld verloren hätte.
00:33:37: theoretisch Aber ich habe, ja so ist es ja am Ende.
00:33:41: Also ich bin ganz ehrlich wenn nicht mehr jetzt ausrechnet was bei uns im Betrieb abgeht dieses Jahr.
00:33:48: Natürlich haben wir auch eigen Land aber wir haben eben auch eine hohe Pachtquote.
00:33:52: Ganz ehrlich da kriege ich weiß ich nicht dafür mir unwohl.
00:33:57: Was sind die Pachtkreise bei euch in der Region?
00:34:02: Von bis kannste jetzt auch nicht.
00:34:03: Wir sind natürlich in der Region nicht so weit weg von Fächter und von diesen ganzen starken Schweineregionen.
00:34:11: Also ich sag mal Ausläufer davon, zwischen vierhundert Euro aber es wurden auch bis acht hundert Euro bezahlt und wenn's um Sonderfrüchte geht natürlich deutlich über tausend.
00:34:26: Das ist
00:34:27: in solchen Jahren total schwierig.
00:34:30: Es gibt also klar hört man auch von Pachten die bezahlt wurden über acht Hundert Euro Und da rechne ich mir das aus, wenn ich das dann auf dem Sand boden ne.
00:34:39: Dann rech' nicht mehr aus auf den Sandboden.
00:34:41: Wenn ich da jetzt dieses Jahr keine Ahnung sieben Tonnen Getreide oder sieben Tons Trikale geerntet habe, wenn es acht Tonnen waren, dann war's gut.
00:34:48: Da legt so viel Geld bei.
00:34:49: Ist
00:34:49: das wirklich auch... ist das wirklich jetzt auch noch so?
00:34:53: Oder waren das diese Preise in zwei tausend drein zwanzig zweiundzwanzig?
00:34:57: Weil
00:34:58: Landwirte sind
00:34:59: aktuell unter enormen finanziellen Druck, das sieht man in den USA wo die Insolvenzen nach oben gehen.
00:35:04: Das sieht man Südamerika und Brasilien wo Insolvents noch oben gehen.
00:35:07: Ich meine irgendwas gelesen zu haben.
00:35:08: in Deutschland ist Liquiditätslage auch.
00:35:11: logischerweise ist die Liquiditäteslage angespannt.
00:35:13: jetzt weiß ich nicht ob es da irgendwie insolvenz in der landwirtschaft, ob man da eigentlich Zahlen hat.
00:35:16: aber Da würde ich ja jetzt erwarten dass da nicht mehr so acht hundert siebenhundert euro pro hektar geboten wird.
00:35:23: am Pachtmarkt
00:35:24: Geboten wir das jetzt doch nicht mehr.
00:35:26: Das wurde dann in den Jahren, zweiundzwanzig einen zwanzig wurde es vielleicht noch geboten.
00:35:30: Geboten wird das jetzt nicht mehr.
00:35:32: aber wenn man in den Verträgen drin hängt erst mal.
00:35:36: Dann dauert das ja mindestens mal zwei Jahre wenn man kündigt quasi dass man da überhaupt rauskommt.
00:35:40: wie auch immer bis sich das irgendwie wieder normalisiert.
00:35:44: Aber gefüllt gibt's immer noch.
00:35:46: wen denn dann sagt doch ich mach' das dann auch.
00:35:50: Häufig
00:35:50: kommt das ja auch durch die Betriebe mit Sonderkulturen oder mit anderen Effekten.
00:35:54: Ich werde Quersubventionieren oder die Fläche haben wollen.
00:35:59: Meine Quersubsventionierung ist ja das eine, weil es ja schon irgendwo Landwirtschaft gibt.
00:36:02: oder vielleicht Leute, die nicht aus der Landwirtschaft kommen und trotzdem Landwirtschaft machen und das dann tun oder manche... Das ist ja eigentlich das Verrückte.
00:36:11: Landwirtschaft wird oft so gerne gemacht, dass Leute im Ende Geld dafür bezahlen, das machen zu können, total krass gegenüber den Betrieben, die davon leben müssen und auch mit dem gleichen Pachtmarkt quasi klarkommen müssen.
00:36:25: Aber im Prinzip ist es ja so, wenn man jetzt Sonderkulturen anbaut.
00:36:27: Ich habe das auch zwischendurch gehört dann wird darüber geschimpft die Sonder-Kulturen.
00:36:31: ich hab mich da auf keine Seite gestellt als auch keinen Verteufel.
00:36:34: am Ende ist das ja so Wenn du Sonder Kulturen auf einem Boden anbaust Dann kannst du gucken solange der Boden in einem ähnlichen Zustand bleibt.
00:36:42: macht zu mehr Wertschöpfung auf dem Boden So und dann ist das auch quasi eine Randite.
00:36:49: soll der Landeigner Der könnte da was von abhaben dann ist die Produktivität auf dieser Fläche höher.
00:36:55: Da kann man jetzt nicht böse drum sein, wenn das am Ende gemacht wird.
00:36:57: Weil das ist am Ende ja das was runtergetragen wird.
00:37:00: Da ist die Zahlungsbereitschaft für da.
00:37:01: Das ist eben der Markt theoretisch deswegen.
00:37:04: Fabian und ich waren gerade in Holland jetzt im Sommer und ich sag mal, da ist ja ins Extreme getrieben in dieser Polterregion... ... da würde ich ja eigentlich Sonderkultur nach Sonder-Kultur nach... ...Sonderkultur einmal getrade zwischendurch, so als Zwischenfrucht.
00:37:19: Und dann geht es weiter.
00:37:20: Kartoffel?
00:37:21: Dann Zwiebel?
00:37:21: Dann Weizen und dann
00:37:24: Rohrüben.
00:37:24: Ja
00:37:26: genau!
00:37:27: Und das ist auch die Beantwortung deiner Frage.
00:37:30: Ich meine auf so einer landwirtschaftlichen Fläche in Niederlanden klar können sie da auch Weizen anbauen.
00:37:36: aber okay... ...das absolut unmöglicher Konkurrenzfähig zu sein selbst wenn du da elf Tonnen im Stiel erntest.
00:37:42: Ja genau, aber
00:37:43: dann kannst du diese Pacht nicht mehr zahlen.
00:37:44: Dann ist die Frage was macht man jetzt als Betrieb?
00:37:46: Sagt man jetzt okay wir haben einen Selbstversorgungsgrad im Gemüsebereich in Deutschland der ist unter hundert Prozent in manchen Gemüsesorten noch viel drunter sagt man man fängt da jetzt mit an keine Ahnung da braucht man extrem viele Expertise.
00:38:00: Es ist schwierig und ich glaube die Spanier sind auch ziemlich gut drin in so manchen gemüsesorten wo wir eigentlich überhaupt keine Chance haben Und da ist ja nach der Selbstversorgerung gerade einfach da wo er ist.
00:38:09: Also man sucht ja am Ende eigentlich Möglichkeiten ... das zu machen.
00:38:13: Jetzt ist nur die Frage, wenn ich jetzt einen Schweinebetrieb habe und sage ja gut... Ich brauche jetzt die Fläche im Prinzip finanziere ich die aber quer mit der Schweinehaltung.
00:38:24: Warum?
00:38:25: Weil ich die Sicherheit brauche dass ich meine Gülle los werde und dass ich sicher mein eigenes Retreiter produziere.
00:38:31: Aber rein theoretisch könnte ich alles am freien Markt kaufen und fair kaufen Und würde vielleicht sogar besser fahren als wenn ich eigene Fläche hätte.
00:38:41: Da geht es vielleicht wieder dieser Resilienz Faktor, den ich vorhin mahnte.
00:38:44: Dass man einfach sicher ist in den nächsten zehn Jahren werde ich das auf jeden Fall so können.
00:38:49: also dass man sich da unabhängiger macht und das ist ja ganz vielen Bereichen jetzt aktuell auch in der Wirtschaft allgemein.
00:38:56: Der Trend man will sich unabhängig machen und ist bereit dafür ... im Schnitt ein gewisses Geld zu bezahlen, genau wie du sagst.
00:39:04: Theoretisch wenn ich jetzt den Weizen immer zukaufe die Gülle ... ... sage ich mal irgendwie anders los werde dann wäre das im Snitt vielleicht ... ... günstiger aber... Ich bin abhängig von ganz vielen anderen und dann sagt er... Und
00:39:19: ich kann keinen Tricker fahren!
00:39:20: Da sind wir doch eigentlich beim Grund ne?
00:39:27: Also machen wir uns nicht fort.
00:39:27: Das ist schon kein kleiner Grund glaube ich.
00:39:31: also Ja es ist und genau deswegen laufen auch so viele Betriebe.
00:39:35: Auch bei uns in der Region gibt's ganz viel im Nebenerwerb, die verdienen alle kein Geld, die gehen scharf also ins Geschäft zur Arbeit... ...und nehmen das Geld wo sie verdienen und stecken das in die Landwirtschaft.
00:39:45: aber es ist so dass sich niemand will es aufgeben.
00:39:48: jeder ist ja stolz drauf jeder hat da irgendwie auch einen Drang zu fahren.
00:39:52: und ich muss jetzt ehrlich sagen ich habe jetzt drei Tage lang hier Luzanne und Kläge sett bei uns im Betrieb.
00:39:59: Da musste ich oft an dich denken und dachte mir so klar ist, ich habe es schön.
00:40:03: Ich sitze... Ich hab heute morgen um zehn vor sechs angefangen.
00:40:06: mein Chef hat zu mir gesagt du?
00:40:07: Heute Nachmittag geschregen gemeldet kam jetzt wohl keiner.
00:40:10: aber guck mal dass du bis dahin fertig bist und fangst so an das es passt so.
00:40:14: Dann saß ich ab um sechs auf dem Schlepper dann bis um eins gesetzt Und war dann fertig mit meinem Akku.
00:40:20: und dann denke ich mir so So ich sitz drauf ich mach Podcasts an ich höre Musik ich telefoniere mit paar Leuten und dann denk ich mir Da ist dein Leben schon stressiger, Klaas.
00:40:30: Also da muss ich sagen... hab' ich's schön wenn man so sieht.
00:40:35: Darf ich da mal reinhaken?
00:40:36: Weil als wir in Holland waren, da ist es ja nicht so.
00:40:40: Da gibt es ganz wenige Nebenerwerbsbetriebe nur noch und ich würde sagen das liegt auch daran dass da eine Pacht gezahlt wird von zwei tausende Euro plus ungefähr.
00:40:51: Und ein Betrieb mit heute ... bis fünfzig Hektar, der das dann auch im Nebenerwerb vielleicht machen könnte.
00:40:57: Der sagt vielleicht noch okay ich kann hier eine Grundrente erzielen... ... vielleicht selbst von keine Ahnung jetzt aus der Luft gegriffen.
00:41:06: Vierhundert bis Fünfhundert Euro wenn ich das alles so selbst mache wie du es gerade beschrieben hast oder Ich verpachte es an jemandem derzeit mehr siebenhundert Euro.
00:41:13: Dann habe ich also Opportunitätskosten was Klaas gerade meint von zweihundert dreihundert euro auf ... dreißig bis fünfzig Hektar, das akzeptiere ich vielleicht noch.
00:41:23: Aber wenn die Differenz auf einmal bei... weil der das in Holland auch nicht anders könnte,... ...der würde halt ohne Sonderkulturen und so weiter... ...auch nur diese... ...vierhundert Euro verdienen oder fünfundert Euro verdient,... ...kan dann aber zweitausend Euro bekommen?
00:41:34: Bei tausend Fünfhundert-Euro mal Dreißig oder mal Fünfzig ist das ja ein ganz anderes Schnack!
00:41:39: Und ich glaube, wenn wir halt in diese Bereiche kommen,... ...dann würden auch viele Betriebe, die heute im Nehmärwerb sind... und sagen, okay es macht mir zwar Spaß aber vielleicht macht das mir auch Spaß einfach mit einem Trecker über die Straße zu fahren.
00:41:51: Und nicht immer über den Acker wenn ich dafür viel mehr Geld bekomme.
00:41:55: Ich glaube da ist halt so die Differenz die du in den intensiven Region hast gegenüber dem vielleicht noch nicht ganz so langwirtschaftlich intensiver
00:42:02: Region.
00:42:04: Das wird bei uns nie eintreten.
00:42:06: also ich sage mal unsere Regionen Süddeutschland ok?
00:42:09: Ich bin auf der Schwäbischen Alb.
00:42:11: Da ist so zwanzig Zentimeter Humusauflage und dann kommt der Fels Alles was so am Albtrauf dran ist, alles voller Obstbäume, alles am Hang klein strukturiert.
00:42:22: Also ich sag mein Bauer bei dem ich bin der hat sechsenneunzig Flächen und es gibt genau eine einzige Wiese die einigermaßen groß ist mit zweieinhalb Hektar, die keine Bäume hat und die gerade ist.
00:42:34: alle anderen Flächen haben entweder eins dieser Merkmale oder im schlimmsten Fall drei.
00:42:40: also sie sind klein steil und haben Bäume drin Und für solche Flächen wird ja niemals so ein Preis bezahlt wie jetzt in Holland, sag ich mal.
00:42:49: Also bei uns ist es bei manchen Betrieben noch normal dass die einfach wegmähen damit die Besitzer keine Arbeit damit haben.
00:42:57: also die Bewirtschaften für Ome oder zahlen hundert Euro Pacht oder wenn's hochkommt mal drei oder vierhundert Euro.
00:43:05: aber das ist bei uns die Grenze und da ist so wie du sagst nicht dieser Reiz zu sagen hey... Ich würde jetzt so viel Geld verdienen, wenn ich so pachte.
00:43:14: Dann verpacht ich es lieber, sondern bei uns ist eher so ja hey meine Oma hat noch fünf Hektar Eigen das hat aber der große Betrieb im Nachbarort gepachtet.
00:43:23: Ich werde jetzt aber sechzehn.
00:43:24: Ich kaufe mir jetzt ein Traktor von meinem Geld, wo ich von meinen Eltern bekomme oder wo ich in der Ausbildung verdiene und nehme die fünf Euro diesen die fünf hektar diesem Haupterwerbsland wird wieder weg ... und bewirtschaftet die Liebe selber, weil ich da Bock drauf habe.
00:43:37: Ob ich damit jetzt Geld verdiene oder nicht?
00:43:39: Es spielt gar keine Rolle!
00:43:40: Ich hab da einfach Bock
00:43:41: drauf.".
00:43:41: Und das ist so eher... Die Mentalität, die bei uns herrscht.
00:43:45: Also eigentlich genau der Anreiz den du jetzt genannt hast Philipp, ... ... der existiert bei uns nichts.
00:43:52: Ja und in vielen Regionen wahrscheinlich.
00:43:54: Und ich fand es ja schon im eurem letzten Podcast hatte er auch so Märkte andiskutiert.
00:44:01: wie groß der Faktor eigentlich dann ist, der Vermarktung.
00:44:05: Weil letztlich was kann also gegenüber den Pymfektor Betrieb?
00:44:08: Kann der Großbetrieb wahrscheinlich wesentlich effizienter produzieren aber gegenüber so einem normalen durchschnittlichen Familienbetrieb ist das ja gar nicht so viel besser.
00:44:18: Vielleicht sind es hundert Euro pro Hektar wenn er richtig schlank...
00:44:24: Wir hatten ja mehrere Berater bei uns zu Gast und ich habe alle so pima Daumen desgleiche gesagt nämlich eine Grundrente Differenz zwischen dem unteren Drittel und den Top-Drittel, also quasi so eine Jahrespacht eigentlich Unterschied an Profit.
00:44:37: Aber das zwischen den schlechten und den guten Betriebsleitern nicht ... klein und im großen Betrieb.
00:44:46: Also die sagen es gibt auf mittleren, kleineren oder ... ... ich sage mal mittlere Betrieben gute Betriebsleiter... ...und die kommen mit ihren Ergebnissen relativ nah dran vielleicht an den ... ... durchschnittlichen großen Betrieb.
00:44:56: Vielleicht nicht dran an den guten großen Betrieben weil da dann einfach noch mal Effizienzen gehoben werden.
00:45:00: eigentlich mein Punkt ist eher okay du hast ja ... ... hunderthundertfünfzig Euro vielleicht mehr drin durch Kostenminimierung
00:45:07: usw.,
00:45:09: aber das habt ihr auch gesagt wenn ich besser verkaufe Aus welchen Gründen auch immer, auf einmal sind es mehrere hundert Euro pro Hektar manchmal.
00:45:18: Das ist ja irgendwie das Verrückte an den Märkten wie das dann eine Rolle spielt und das ist ja manchmal vielleicht mit Glück zusammen oder auch mit Können da hingestellt.
00:45:28: aber da kommen halt die Märkte wieder ins Spiel.
00:45:31: Und bei den Märkten war...
00:45:32: Aber was du vorhin gesagt hast, die Wertschöpfungskette ist zum Schluss sehr entscheidend?
00:45:38: Also ein Arbeitskollege von mir, wo er in der Studie schafft hat daheim noch einen Betrieb.
00:45:42: Die machen nicht viel Fläche, aber die haben alles so optimiert und machen nebenher noch hier Catering.
00:45:48: Und da haben wir einen eigenen Lkw um die Schweine dann selber in Schlachthof zu fahren.
00:45:52: Da ist alles gefühlt der Vorpark, die könnten mit dem Vorpark umtreiben.
00:45:59: Aber nur weil sie sich immer Wege gefunden haben... Da noch ein Ticken mehr zu verdienen als andere oder da einen Ticken optimieren.
00:46:07: Die sind einfach immer so ein kleines Stückchen voraus, aber jetzt nicht weil die unfassbar viel Fläche umtreiben sondern weil die... Das sind einfach Spitzwürfe!
00:46:17: Weil uns das halt mal sage ich schon Fuchs und alle drei, die sind einfach auf Zack, die wissen halt... Oder mein Chef in der Ausbildung hat es so schön gesagt, sie wissen wo's warm rauskommt.
00:46:27: So und die verdienen ihr Geld?
00:46:31: Ja,
00:46:35: das nutze ich auch immer gerne.
00:46:37: Ich bin auch gerne der wo weiß was war.
00:46:39: Aber da
00:46:39: ist ja wieder die Wertschöpfung nicht auf dem Acker.
00:46:42: Die Wertschüpfung ist vielleicht auf dem acker weil man dann die eigenen Produkte nimmt und man sagen kann dass es alles selber produziert.
00:46:49: Da kommt er der wert für den Kunden am Ende vielleicht her oder können sein bezahl ich mehr für kriegen wir hin?
00:46:54: Alles klar!
00:46:55: Auf die Kette gesehen ... theoretisch könnte er auch einfach sagen, Acker mache ich nicht selber.
00:46:59: Ich kaufe mir einfach die Produkte und vielleicht kaufen die Kunden das dann genauso.
00:47:03: Aber man kann es dann natürlich nicht erzählen als eher so ein Marketing-Ting im eigenen Ökosystem.
00:47:09: Das ist ja eher der Grundlage.
00:47:10: Der Acker ist die Grundlage... ...und das Geld, wo verdient wird, ist in der Kette eben die einzelnen Glieder...
00:47:16: ...die man möglichst geschickt hat.
00:47:18: Das isolierte System.
00:47:19: ... aber und nicht am... Ja
00:47:22: oder das Marketing, ja genau.
00:47:25: Was du gerade meintest Jonathan bei Kargeln haben wir es immer genannt Trading around Assets ne?
00:47:29: Also du hast eine Basis und da versuchst du dann das so zu optimieren und so sage ich mal verschiedene Dinge nochmal rauszuholen die eigentlich auch deshalb vor allem möglich sind weil du halt da auch in dem Fall in der Landwirtschaft aber sonst vielleicht in der Verarbeitung tätig bist.
00:47:45: Und ich hatte letztes ist eine Story aufgenommen und gesagt ist ganz schön heftig, was da eigentlich an den Märkten passiert.
00:47:51: Den Vormitter Rooster noch beim Landen hinladen, den Christe zwanzig Euro Fünfzig, den Nachmittag Christe neunzehn Euro und das sind mal eben mehr als das, was überhaupt überbleibt in dem Jahr vielleicht innerhalb von einigen Stunden am Markt.
00:48:09: und da habe ich dann gesagt es ist krass wo irgendwo mit unserem Geld quasi oder mit unseren Erträgen gespielt wird.
00:48:18: Ihr habt eben aber ja auch zurechtgesagt, es braucht Spekulanten um den Preis festzusetzen.
00:48:22: Aber die Auswirkung oder die Quelle von dieser Spekulation und warum diese Spekulations überhaupt gemacht wird und sich der Preis bewegt.
00:48:32: das ist für mich diese politische und auch kriegerische Auseinandersetzung, die rund um die Welt passieren, die sich einige wenige Leute überlegen, die aber am Ende von vielen getragen werden müssen.
00:48:45: Was ja impliziert dass du sagst Damit implizierst du ja, dass Spekulanten den Preis manipulieren.
00:48:53: Es war eher genau da eben nicht spekulant sind ja...
00:48:57: Eher die äußere Umstände manipulierten dem Preis.
00:49:01: Und ich würde behaupten dadurch das wir einen Markt haben wo auch normativ eine Rolle spielt von der Preistransparenz dadurch da ist hattest Du die Chance an dem Tag auch zwanzig Euro fünfzig pro Dezittonne zu bekommen und nicht nur neunzehn Euro.
00:49:15: Und ich würde behaupten, würde es nicht diese Preistransparenz geben durch einen Mativ das äußere... ganz ehrlich, ne?
00:49:24: ...-Ukraine Kriegsausbruch oder jetzt auch Russland und Ukraine beschießen sich in den Hefen.
00:49:30: Dadurch kommen deren Exporte nicht an den Markt.
00:49:33: Ja, Exporte mögen zu uns kommen!
00:49:36: Und dadurch hatten wir zwischenzeitlich und aktuell wieder Dezember Mativpreis von zweihundertvierzig.
00:49:41: Das Markt für den ein oder anderen Landwirt Dreizig Euro geliefert, Oktober, Dezember malweits Richtung Mühle bedeuten oder irgendwie sowas.
00:49:50: Das würden wir nicht haben wenn wir nicht die Transparenz durch einen Futuremarkt hätten durch den globalisierten Markt weil ansonsten würde der Landhändler oder die Mühlen vor Ort ihr erst dann diese zwei Hundertdreißig Euro zahlen Wenn wirklich die Exporter im Hafen so stark ziehen dass sie gegen deinen Einkauf sozusagen konkurrieren.
00:50:10: und das ist mein Punkt.
00:50:10: also die Transparent bringt uns auch Chancen.
00:50:13: Also die Märkte bringen uns ja die Chancen auch zu hohen Kursen zu verkaufen manchmal, obwohl hier im physischen Markt die Knappheit noch gar nicht da ist.
00:50:22: Was du ja und das kann man eigentlich gar nicht oft genug betonen?
00:50:26: Die Börse ist mit dem physischen Markt verbunden über den Liefermechanismus beim Auslaufen des Future-Kontrakts.
00:50:33: Das heißt selbst wenn man am Ende die Börsenpreise manipuliert sie gehen hoch und runter – das macht alles keinen Sinn!
00:50:39: Die Spekulanten handeln keine physische Ware.
00:50:43: Und da die Börse letztendlich mit dem physischen Markt verbunden wird beim Auslaufen des Kontrags, ist eigentlich sichergestellt dass wenn du den Markt zu krass manipulierst das du am Ende damit auf die Schnauze fällst.
00:50:55: Das haben wir in der Geschichte oft genug gesehen wo Rohstoffhändler versucht haben Börsenpreise zu manipulieren und dann über diesen Liefermechanismus in die Pleite gejagt worden sind.
00:51:04: Ein ganz bekanntes Beispiel sind die Handbrüder die versucht haben den Silberpreis zu manipuleren.
00:51:10: Aber es gibt auch sehr viel wissenschaftliche Untersuchungen dazu, beeinflussen Spekulanten den Preis an der Börse in einer negativen Art und Weise.
00:51:19: Und da habe ich mal vor ewig und drei Tagen einen Post-of X gemacht.
00:51:24: Es gibt unendlich viele Studien drüber die zeigen alle das gleiche bis auf ein paar von NGOs.
00:51:29: aber alle seriösen Studien zeigen das Gleiche nämlich dass Börsenpreise nicht von Spekulenten manipuliert werden sondern letztendlich Supply, Demand, Angebot und Nachfrage widerspiegeln.
00:51:39: Und da haben wir heute auch gerade in dem Podcast immer Gramark-Podcast bei uns aufgenommen wo ich mir nämlich auch angeschaut habe wie eng ist denn der Preis verbunden mit der fundamentalen Situation?
00:51:48: Das hat gezeigt, dass die Preisbewegung an den Börsen durch die fundamentale Bilanz erklärt wird was uns zeigt am Ende findet eine Preismanipulation auf längere Sicht nicht statt.
00:51:59: kurzfristig kannst du das überschießen oder unterschießen auf jeden Fall aber auf längeren Sicht hinweg ist es nicht der Fall.
00:52:07: Ja, okay.
00:52:09: Also man kann nicht sagen dass Spekulation am Ende unsere uns das Leben schwerer macht.
00:52:14: Am ende ist die Transparenz eher für uns ja kann sowohl eine schwäche als auch ne Stärke sein je nachdem wie man es gerade macht.
00:52:22: aber am ende eine Transparent ist eigentlich immer gar nicht so schlecht um Chancengleichheit zu schaffen.
00:52:29: also gut Genau, das würde ich auch sagen.
00:52:32: Die Frage ist ja immer als Landwirt jetzt auch was mache ich damit?
00:52:35: Und ich beschäftige mich ja eigentlich nicht so intensiv mit den Märkten wie wir es jetzt immer machen sondern vielleicht hört man mal auf dem Träger Gramark Podcast oder sonstwas.
00:52:42: aber im Grundsatz hat man ganz viele andere Dinge zu tun worum man sich auch einen Kopf machen muss.
00:52:47: und dann ist hier die Frage Wie geht man damit um?
00:52:48: und meint man eigentlich schlauer zu sein als der Markt?
00:52:50: Dann schlägt man den Markt im Schnitt da würde ich behaupten die allermeisten nicht.
00:52:56: Die Allermeisten schaffen das nicht ... das als Grundannahme habe.
00:53:02: Genau, da muss man sich als Nichtsfragen was mache ich damit?
00:53:04: Und dann muss man halt seine Vermarktungen auch strukturieren... Also warum erzähle ich das Ganze?
00:53:09: Ich will nur sagen, ... ... man muss sich damit befassen.
00:53:13: Man muss diese Vermarktuung nicht aus dem Bauch heraus machen, sondern muss sich ... ... damit beschäftigen.
00:53:16: wie will ich vermarkten.
00:53:18: Was macht er?
00:53:19: sich eine Benchmark reinziehen wir auch immer die aussieht können wir jetzt noch in einer ganzen Stunde drüber sprechen.
00:53:23: aber Man kann ganz viele Sachen machen, glaube ich.
00:53:26: Wie man seine eigene Vermarktung, sag ich mal verbessert und die nicht einfach nur so wehkürlich und aus dem Bauch heraus dann zu einem Ergebnis kommt wo man am Ende häufig eher mit Unzufriedenheit zufrieden
00:53:36: ist.
00:53:37: Vielleicht schlägt man ja den Markt wenn man Trump Media auch hunderttausend Euro im Monat überweist?
00:53:43: Maybe aber da muss man wahrscheinlich auch ne andere Leverage nehmen.
00:53:46: Da musst du ein bisschen mehr als sein tausend Tonne Zuhause spekulieren
00:53:51: Aber auch da wieder!
00:53:52: Statistisch gesehen, das erklärt durch die Bilanz.
00:53:56: Die anderen zwanzig Prozent sind weitestgehend Makro getrieben.
00:54:00: also was machen die Währungsmärkte?
00:54:01: Was machen die Zinsmärkte?
00:54:02: Was macht der Ölmarkt?
00:54:04: und wenn ich das regelmäßig beobachte und verstehe dann hat man eigentlich ja kann man den Großteil der Getreidemarkt Schwankung vorhersagen aber das macht natürlich kleiner.
00:54:14: Achtzig Prozent ist eher erklärt doch die Bilance.
00:54:15: Die Bilanz kann ich monatlich kostenfrei einsehen.
00:54:18: was das US-Landwirtschaftsministerium dafür die Welt vorher sagt.
00:54:22: Ist das hundertprozent richtig?
00:54:23: Natürlich gibt es Erschwankungen.
00:54:25: Aber um eine Idee zu bekommen, wohin die Märkte gehen ist, dass eine unfassbar gute kostenlose Basis, die ich als Landwirt auch nutzen kann.
00:54:33: Also am Ende des Wetteres muss ich mir eigentlich nur angucken also wäre es cool zu wissen wie in den nächsten Monaten das Wetter wird und zu wissen wo sich die Gewaltreisepreise hinbewegen.
00:54:44: Habe ich tatsächlich jetzt auch die letzten Tage gerade erst untersucht?
00:54:48: Ja, es ist tatsächlich richtig.
00:54:50: Also wenn man das innerhalb der Bilanz anschaut was hat den größten Einfluss auf die Bilanz selbst?
00:54:55: dann ist das... Das war glaube ich, achtzig-neinzig Prozent ist der Trag und wie wir wissen der Trog wird doch vor allem Wetter und die restlichen zehn Prozent ist da nur noch Exporte.
00:55:04: also der größte Teil ist wirklich Großernte oder kleine Ernte und der Rest sind am Ende fast unerheblich.
00:55:12: Weil spannend ist ja auch Die Fläche, die ausgesät wird hängt gar nicht so sehr damit zusammen wie jetzt die aktuellen Preise während der Aussaat sind.
00:55:20: Sondern ich meine das kennen wir auch aus Deutschland.
00:55:22: Wann kam der Knick irgendwie bei der Weizenfläche?
00:55:25: Der kam da als wir nassen Herbst hatten.
00:55:27: Das kam ja nicht weil irgendwie die Weizenpreise so schlecht waren und deshalb hat keiner mehr Weizen ausgeht sondern die europäischen Landwirte im Speziellen sind in Fruchtfolgen, in Anführungsstrichen gefangen.
00:55:37: Die US-Amerikaner machen es noch ein bisschen zwischen Meiß und Soja aber am Ende sieht man immer Es wird dann immer viel geschätzt in welche Richtung geht, sondern am Ende sind die Abweichungen auch gar nicht so groß.
00:55:46: Das heißt es ist wirklich das Wetter was dann die Ertragserwartung verändert und dadurch dann auch letztendlich die Preise weil Nachfrage kann zu einigermaßen gut vorhersagen dass Angebot halt durchs Wetter nicht Und das ja auch vielleicht der Nervenkitzel oder Schöne daran dass man's halt nicht kann und dass man natürlich nichts sagen kann wo es ja Preis in zwei Monaten.
00:56:06: aber man kann so Grundannahmen tätigen.
00:56:08: das versuchen wir auch immer auf Basis dieser Annahmen.
00:56:13: Wo ist denn ungefähr die Schwankungsbreite?
00:56:15: Und da dann festzustellen, bin ich eher am unteren Rand oder im oberen Rand dieser Schwankungsbreite und daran würde ich dann für mich immer rausziehen.
00:56:21: okay wenn ich am oberen Rand bin, dann muss ich auch mal was abgeben nicht meine komplette Ernte auf einmal aber dann muss sich auch mal etwas abgeben.
00:56:28: Wenn ich am unterren Rand bin dann versuche ich mich halt zurückzuhalten.
00:56:31: und wenn ich das gut strukturiert habe vorher muss ich dann auch nichts wegaufen.
00:56:35: Man muss das Gambler Mindset auch ablegen.
00:56:37: Dieses, ah jetzt wird wegen Russland und Ukraine weizen auf fünfhundert gehen weil diese... Diese Extreme Ereignisse die passieren halt alle fünfzehn Jahre mal Und dann liegt man richtig.
00:56:47: aber wenn man die anderen vierzehn jahre Die ganze Zeit auf einer seiner wahre sitzen bleibt und jedes hoch verpasst und dann immer kurz für einen neuen ernte im tief Verkaufen muss Dann wird man langfristig natürlich nicht überleben.
00:56:57: deswegen genau was du sagst Philipp am ende musst Du immer mal wieder dabei sein und nicht in dieses gambler mindset verfallen.
00:57:05: Da ist eigentlich schon ne Abschluss, finde ich.
00:57:07: Also kein Glücksspiel spielen an der Börse sondern sich auf rationale, eiskalte Zahlen und Fakten zurückziehen und basieren.
00:57:17: So wie es bei vielen Sachen im Leben ist sollte man sich glaube ich zu Herzen nehmen.
00:57:21: bei manchen Sachen Ja?
00:57:24: Ich glaube wenn wir uns jetzt nicht die Köpfe rauchen wegen diesen ganzen Marktgeschehen.
00:57:31: also ich find's extrem interessant Es ist aber trotzdem wirklich komplex und für manche Leute abstrakt.
00:57:37: Das ist genauso viel für vielleicht viele Städter, die Landwirtschaft abstrakt sind weil es nur zwei Prozent der Bevölkerung in Europa machen oder in Deutschland.
00:57:45: Ist auch das Trading für uns natürlich eher abstrakt.
00:57:49: deswegen auch Fabian was du machst ich kann's mir kaum vorstellen.
00:57:53: Ich denke aber auch dass du sehr viel Zahlenanalytik den Tag übermachen wirst oder wie sieht sie aus?
00:58:00: Sehr viel programmieren, ja genau.
00:58:02: Es ist tatsächlich... Energiemärkte sind noch mal quantitativer also mehr statistischer als das jetzt getreide Märkte sind.
00:58:09: mit Statistischer meine ich dass man vielmehr statistische Analysen macht von den verschiedenen Einflussfaktoren auf den Preis und darauf basierend dann eben Tradingstrategien entwickelt also Handelsstrategie.
00:58:21: Ja okay!
00:58:25: So Jonius jetzt sind wir jetzt schlauer geworden bisschen
00:58:29: Also auf jeden Fall sind wir schlau geworden.
00:58:32: Ich hoffe unsere Zuhörerschaft auch, also ich glaube es nur mal fürs Grundverständnis wie läuft das ab?
00:58:36: Wie funktioniert das?
00:58:37: War das jetzt gut?
00:58:38: man kann jetzt vielleicht ein bisschen mehr wenn man eben bei euch beiden zuhört Ein bisschen mehr verstehen worum geht's und wie die ganzen Verstrickungen.
00:58:49: aber zum Schluss muss ich dann doch sagen war ich dann Wenn ich jetzt so denke, ich müsste den ganzen Tag damit umgehen.
00:58:55: Ich bin an sich auch ein zahlen Mensch und interessiere mich dafür und habe eigentlich auch ein gutes Gedächtnis.
00:59:01: Da muss ich sagen heute auf meinem Akku eine Runde zu fahren, zu gucken reicht mein Saatgut einmal durchrechnen, einmal gucken das immer sauber gesetzt ist dass ich da keine Seefälle drin hab.
00:59:13: Du, da geht es mir auch gut damit.
00:59:14: Muss ich ehrlich sagen... Das ist spannend
00:59:16: für den Kopf ne?
00:59:17: Meditativ würde ich sagen.
00:59:19: Deswegen Hochachtung vor dem Job!
00:59:22: Und ja, ich würde sagen danke dass ihr da war.
00:59:26: Dass ihr uns hier bereichert habt mit eurem Wissen.
00:59:30: Hat Spaß gemacht?
00:59:31: Ja sehr gerne!
00:59:33: Ich würd' gerne mal in den Agramark Podcast rein.
00:59:36: Findet ihr auch hier auf Spotify oder auf allen möglichen anderen Plattformen auch auf Instagram und...
00:59:43: Und es gibt sogar eine Folge mit dir, Klaas.
00:59:45: Das heißt wenn ihr den Agrarmarkt-Podcast hören wollt aber nicht Klaass vermissen wollt dann könnt ihr mal im Dezember reinschauen.
00:59:51: Dezmber zweitausendfünfundzwanzig war das glaube ich.
00:59:54: Ja und wir haben immer
00:59:55: schon besprochen... Du kommst irgendwann genau!
00:59:58: Ich komme nochmal wieder um nochmal ein Recap zu machen was wir so gelernt haben und die.
01:00:02: ich sag euch die Lernkurve war steil und dann machen wir noch einen Recap.
01:00:07: Ich freue mich macht's gut!
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